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Rentnerbank, Astarte und Lore holen Senatspreise

Lange Strecken, großes Vergnügen in hyggeliger Atmosphäre: Die zweite Hälfte der Kieler Woche steht für die Crews auf den seegehenden Yachten ganz im Zeichen der Mittel- und Langstrecken-Regatten in der dänischen Südsee.

Wettfahrtleiter Ralf Paulsen schickte am Mittwoch und Donnerstag (27. Juni) zwölf sogenannte Doublehanded-, also Zweier-Crews in zwei Rennen um den Senatspreis nach Höruphav in Dänemark und zurück nach Kiel. Und am Freitagabend ab 19 Uhr bewirbt sich eine Flotte von 46 Yachten beim 125 Seemeilen langen Rennen über Nacht um das Silberne Band. Der Kurs führt die Crews von Kiel aus in Richtung Fünen und Langeland.

Der idyllische Hafen Höruphav, östlich von Sonderborg am Ausgang der Flensburger Förde, war das angestrebte Ziel der Yachten mit einer Zweier-Besatzung beim Senatspreis. Schnell, gar zu schnell unterwegs der Maxi „Calypso“ von Gerhard Clausen/Jonathan Knottnerus-Meyer (Hamburg/Kiel): Nach 3:41 Stunden war die Crew im Ziel – aber mit einem dicken Schönheitsfehler. Eine Bahnmarke hatte sie vergessen zu runden. Damit war sie für diese Wettfahrt aus dem Rennen der Klasse ORC A. Über den Sieg durfte sich die „Rentnerbank“ von Lorenz Jensen/Niklas von Meyeringk (Hamburg) freuen.


Ohne Fortune beim Senatspreis der Kieler Woche: Die Zweiercrew der „Calypso“ ließ auf der Hintour nach Dänemark eine Bahnmarke aus und war auf dem Rückweg nach berechneter Zeit der „Rentnerbank“ unterlegen. Foto: Sascha Klahn

Auf der Rückregatta war die „Calypso“ zwar regulär erste Yacht im Ziel, aber berechnet setzt sich auch hier die „Rentnerbank“ durch. In der Klasse ORC B holte sich die Kieler „Astarte“ von Klaus Ricklefs/Arne Rosenkranz den Gesamtsieg mit dem zweiten Platz auf der Hin- und dem Sieg auf der Rückregatta, gefolgt von der „Jynx“ von Patrik Heinrichs. Die Yardstick-Wertung gewann die „Lore“ von Martina Beyer/Christian Rocholl (Kiel).Wettfahrtleiter Paulsen zeigte sich zufrieden mit der Idee, den Senatspreis vom Abschlusssonntag in die Woche zu ziehen: „Wir hatten zwei super Tage mit einem sehr schönen Grillabend in Höruphav. Auf dem Rückweg ist es uns gelungen, alle Crews rechtzeitig vor dem Sturm und Gewitter im Ziel zu haben – auch wenn einige auf dem Weg in den Hafen noch etwas Regen abbekommen haben.“

Die Wettervorhersage sieht nun auch einen guten Auftakt in die abschließende Langstrecken-Regatta vor. Nach dem Start zum Silbernen Band in der Strander Bucht dürften die Yachten mit gutem Wind in Richtung Dänemark starten. Je nach genauer Windrichtung wird der Kurs durch die dänische Inselwelt entweder links oder rechts um Langeland herum und durch den Svendborg Sund führen. Mit dem Blick auf die weitere Nacht und den Sonnabend hält sich die Regatta-Organisation die Option offen, den Kurs anzupassen. Denn eine größere Flautenzone kündigt sich zwischen Deutschland und Dänemark an.

 


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