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Meldung vom 10. Juni 2024

Kieler Woche 2024 setzt bei Sicherheit auf Prävention und Zusammenhalt

Die Gäste der Kieler Woche 2024 (22. bis 30. Juni) können sich auf ganz viele große und kleine Momente auf dem Wasser, an Land und in der Luft freuen. Damit alle das Segel- und Sommerfestival genießen können und sich jederzeit gut aufgehoben fühlen, gibt es ein umfangreiches Sicherheitskonzept, das von der Landeshauptstadt Kiel und der Polizeidirektion Kiel erarbeitet wurde.

Im Vordergrund steht dabei die frühzeitige Verteilung der Besucher*innen auf den verschiedenen Eventarealen. Maßnahmen im Bereich des Crowd Managements sind zum Beispiel das Freihalten von Flucht- und Rettungswegen, die zusätzliche Absicherung des Auf- und Abbaus durch Sicherheitspersonal, die Vorgabe von Sicherheitsregeln beim Befahren von Flächen sowie die Einrichtung der täglichen Einbahnstraße für Fußgänger*innen ab 18 Uhr an der Kiellinie.

Ebenso neu ist die Bildübertragung durch Kameratechnik, bei der von 15 Standorten in der Innenstadt Livebilder in ein Lagezentrum der Koordinierungsgruppe Sicherheit – bestehend aus dem Kieler-Woche-Büro, der Feuerwehr und der Polizeidirektion Kiel – übertragen und dort ausgewertet werden.


Live-Übersicht der Füllstände auf den Eventarealen

Unter www.kieler-woche.de/sicherheit zeigt eine „Heat Map“ die aktuellen Füllstände auf den Eventarealen in einem Ampelsystem an. Bei „Grün“ ist das Areal geöffnet, bei „Orange“ fast komplett gefüllt und bei „Rot“ geschlossen. So können sich alle schon vor und während ihres Besuches einen Überblick verschaffen und die eigene Kieler-Woche-Reise planen.


Kommunikation

Das digitale Wegeleitsystem in der Innenstadt wurde um zusätzliche Media Walls an wichtigen Bewegungsorten zwischen den Eventarealen – zum Beispiel am Düsternbrook Weg in Richtung Kiellinie – ergänzt. So erhalten Besucher*innen aktuelle Informationen zu Sicherheits- und Programmhinweisen. Darüber hinaus wird es auf der Homepage der Kieler Woche und auf ihren Social-Media-Kanälen immer die aktuellsten Informationen geben.

Neu kommt in diesem Jahr die kostenfreie Kieler-Woche-App von „UpVisit“ hinzu, über die bei wichtigen Informationen direkte Push-Nachrichten versendet werden können. Die App gibt es im Apple App Store und im Google Play Store zum Download. Zudem führen QR-Codes – zum Beispiel auf dem Wegeleitsystem der Kieler Woche, der Webseite und im Programmheft – zum Download der App.


Weltoffenheit und Zusammenhalt

Die Kieler-Woche-Familie verurteilt alle Formen des Rassismus und distanziert sich als demokratische Veranstaltung von jeglichem rechtsradikalen Gedankengut. Das Singen oder Zeigen verfassungswidriger Texte, Symbole und Gesten wird in keinem Fall toleriert. Alle Partner*innen werden bei Beobachtung derartiger Vorfälle umgehend reagieren, die Polizei verständigen und rechtliche Schritte einleiten.

 
Saferspaces

Um das respektvolle Miteinander und den Zusammenhalt auf der Kieler Woche noch weiter auszubauen, gibt es im zweiten Jahr das Angebot der Initiative Saferspaces auf der Kieler Woche.

Saferspaces bildet eine wichtige Brücke zwischen Menschen, die unsichere Situationen erleben oder beobachten. Die Initiative ermöglicht es Betroffenen, in der Kieler Woche niedrigschwellig über das Scannen eines QR-Codes Kontakt zu geschulten Awareness-Teams aufzunehmen. Die Codes finden sich auf allen Eventarealen und auf den Bannern der Kieler Woche im Innenstadtbereich.


Kinder- und Jugendschutz

Die Kieler Woche versteht sich als weltoffenes und friedliches Fest, bei dem die Partner*innen und Besucher*innen den verantwortungsvollen Umgang miteinander pflegen. Dabei stehen insbesondere schutzbedürftige Personen wie Kinder und Jugendliche im Fokus.

Der Kinderschutzbund stellt zur Kieler Woche zwei Kinderauffangzelte bereit, um sich um verloren gegangene Kinder und suchende Eltern zu kümmern. Dort können Eltern auch kostenfrei Armbänder für ihre Kinder abholen, auf denen ihre Mobilnummern vermerkt werden, um eine Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Die beiden Zelte befinden sich gut sichtbar an der Kiellinie auf der Geomarwiese und an der Spiellinie auf der Krusenkoppel. Darüber hinaus werden Mitarbeiter*innen des Kinderschutzbundes auch auf den Eventarealen mobil unterwegs und damit jederzeit ansprechbar sein.

Während der Kieler Woche gelten die Regelungen des Cannabisgesetzes: Bei Verstößen gegen die gesetzlichen Schutzmaßnahmen wie beispielsweise das Konsumverbot in unmittelbarer Nähe von Personen unter 18 Jahren können der Kommunale Ordnungsdienst oder die Polizei über die 110 informiert werden.


Jugendschutzstreifen

Der Jugendschutz führt in Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion Kiel wieder Jugendschutzstreifen auf den Eventarealen an. Die Aufklärungsarbeit konzentriert sich dabei nicht nur auf Alkohol, sondern auch auf Zigaretten und Vapes. Die Streifen sind jeweils mit zwei Pädagog*innen und zwei Polizist*innen besetzt und auf verschiedenen Routen auf der Kieler Woche unterwegs.

Gemeinsam mit der Stadt.Mission.Mensch, dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein und dem Städtischen Krankenhaus Kiel koordiniert der städtische Jugendschutz das HaLT-Projekt: Wird eine jugendliche Person mit einer Alkoholintoxikation in eines der Krankenhäuser eingewiesen, informieren die Kliniken die Stadt.Mission.Mensch. Geschulte Mitarbeiter*innen besuchen die Jugendlichen am Krankenbett und bieten eine Erstberatung und weiterführende Beratungen an.

Die Jugendschutzexpert*innen der Stadt sensibilisieren Supermärkte, Tankstellen, Kioske und kleinere Alkoholverkaufsstellen im Bereich der Kieler Woche für die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes. Zudem gibt es Infostände an der Jungen Bühne und an der Kiellinie in Höhe Aquarium, wo Mitmachaktionen (Alkoholquiz, Rauschbrillen) angeboten werden. Auch die „Partybag“ – ein von Jugendlichen entwickelter Beutel mit Inhalten für sicheren Alkoholkonsum – kommt zum Einsatz. Zielgruppe sind Personen ab 16 Jahren, die legal Alkohol erwerben und konsumieren dürfen.

Neu zusammengestellt hat der Jugendschutz Tipps für eine sichere Kieler Woche für junge Menschen. Dazu gehören Hinweise zu Alkoholkonsum, K.o.-Tropfen, Feiern in der Sonne, das neue Cannabisgesetz, eine sichere Heimreise und Hilfsangebote. Die Tipps finden sich ausführlich unter www.kiel.de/sicherfeiern und zusammengefasst auf Plakaten, in den Sozialen Medien sowie als Kärtchen in der „Partybag“.


Besonderer „Liegeplatz“ am Ostseekai

An insgesamt fünf Stationen verteilt über die Eventareale steht der Sanitätsdienst für Kieler-Woche-Besucher*innen bereit, um bei Bedarf Hilfe zu leisten. Am Ostseekai wird zum zweiten Mal ein ganz besonderer „Liegeplatz“ für diejenigen, die auf der Entdeckungsreise seekrank geworden sind, angeboten.

An diesem zentralen Behandlungsort können Kieler-Woche-Patient*innen durch den Sanitätsdienst behandelt werden, die nicht als Notfall in ein Krankenhaus gebracht werden müssen. So können beispielweise kleinere Verletzungen sanitätsdienstlich versorgt oder hilfsbedürftige, nicht krankenhauspflichtige Personen betreut werden.

Das Konzept dient auch dazu, die teilweise ausgelasteten Krankenhäuser zur Kieler Woche nicht zusätzlich zu belasten. Zudem können Patient*innen direkt in der Nähe der Eventareale wieder entlassen werden und danach entweder zu ihren Freund*innen zurückkehren oder sich auf den Heimweg machen.

Alle Informationen rund um die Sicherheit der Kieler Woche finden sich hier

Pressemeldung 389/10. Juni 2024/van-ari


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